Luftgitarre

Das Spiel der Luftgitarre hat eine jahrzehntelange Tradition. Seine Anfänge nahm diese besondere Musikdarstellung auf dem Woodstock Festival in den 60er Jahren durch Joe Cocker.

Luftgitarre – ein Trend setzt sich durch



Wie ein amüsantes Partyspiel wirkt es, wenn eine Person zur imaginären Luftgitarre greift und damit eine Performance zum Besten gibt. Tatsächlich handelt es sich hierbei jedoch um einen Trend, der eine lange Tradition aufweisen kann. Beim Spiel der Luftgitarre handelt es sich um eine pantomimische Darstellung die signalisiert, dass der Darsteller auf einer E-Gitarre spielt. Das Luftgitarrenspiel funktioniert nur mit einer Kombination von den typischen Hand- und Armbewegungen. Außerdem bewegt sich der Spieler mit dem ganzen Körper, teilweise werden auch Lieder gesungen oder angedeutet. Bei richtiger Durchführung entsteht ein kompletter Tanz bei dem Spiel der Luftgitarre. Es gibt bestimmte Figuren, die bei der Darstellung durchgeführt werden können. Beispiele hierfür sind die Windmill oder auch der Duckwalk. Hierunter wird die Nachahmung eines Entengangs verstanden. Inzwischen gibt es anerkannte Bewertungskriterien, die ein guter Luftgitarrenspieler erfüllen muss. Eine dieser Bewertungen ist die Airness.





Die Airness beschreibt das Talent eines Spielers. Luftgitarre spielen kann jeder, die Gefühle jedoch korrekt transportieren ist eine Eigenschaft, die nicht jedem gegeben ist. Die Definition der vorauszusetzenden Fähigkeiten setzt die World Air Guitar Federation fest. Berühmtheit erlangte das Spiel mit der Luftgitarre im Jahre 1969. Auf dem Woodstock Festival trafen sich Musikliebhaber aus aller Welt, als Joe Cocker begann, die Luftgitarre zu spielen und dazu eines seiner Lieder vorzutragen. Schnell fanden sich jede Menge Anhänger dieser Musikdarstellung und schnell gewann sie an Popularität. In den verschiedensten Musikrichtungen traten Talente an die Öffentlichkeit und begannen, die Menschen mit ihren Auftritten zu begeistern. Inzwischen ist die Luftgitarre ein fester Bestandteil im Repertoire der Musikszene.